Eine Registrierkasse im Trend
Seit vor 130 Jahren die erste Registrierkasse in Betrieb genommen wurde, hat sich eine ganze Menge getan. Eine Registrierkasse der ersten Generation war aus massivem Metall und eigentlich nicht mehr als eine Rechenhilfe für die Aufsummierung mehrerer Artikel in einem Verkaufsvorgang. Bis die erste elektronische Registrierkasse entwickelt wurde, vergingen nur wenige Jahrzehnte. Aber seit dem ging die Entwicklung noch viel rasanter voran. Wer Mitte der 1980’er Jahre seine Ausbildung beispielsweise zur Bäckereifachverkäuferin begonnen hat, kann diese rasante Entwicklung nur bestätigen. Seinerzeit gab es alle Produkte einmal täglich im Laufe des Vormittags frisch aus der Backstube. Dann kam die Zeit der Ladenöfen, wo dann tatsächlich revolutionär Brötchen im Geschäft vor den Augen der Kunden gebacken wurden. Und genau davon sind die Bäckereikunden noch heute begeistert. Und auch eine Registrierkasse, wie sie seinerzeit hochmodern war, sieht man in vielen Bäckereien nicht mehr. Sicher bleiben das Grundprinzip und die Hauptaufgabe einer Registrierkasse immer gleich, nämlich dass alle getätigten Verkäufe registriert, aufsummiert und zu einem täglichen Journalbeleg zusammengefasst werden. Da es keine Verordnung gibt, welcher Betrieb welche Kassen -Art zu nutzen hat, kann natürlich auch für einen Filialbetrieb für jedes Geschäft eine eigenständige Registrierkasse nutzen und die täglichen Umsätze separat mit jeder Registrierkasse abrechnen. Aber insbesondere für Filialunternehmen ist es sinnvoll, wenigstens netzwerkfähige Registrierkassen in jeder Filiale zu nutzen, damit Umsatzdaten an den Betrieb übermittelt werden können. Ab einer gewissen Betriebsgröße rentieren sich aber auch in einer Bäckerei Kassensysteme, die nicht nur die Filialen mit dem Betrieb vernetzen um die Umsatzdaten zu übermitteln. Mit einem guten Kassensystem, dem in jeder Filiale eines Betriebes eine Netzwerkkasse angegliedert ist. Im Prinzip handelt es sich auch hierbei um eine Registrierkasse, denn lediglich das Design hat sich grundlegend geändert. Dass natürlich auch die Kassensoftware sehr viel leistungsfähiger geworden ist und auch die Anwendungsmöglichkeiten einer modernen Registrierkasse viel umfangreicher geworden sind, muss den Kunden nicht interessieren. Aber sicher ist auffällig, wenn in der Bäckerei eine neue Registrierkasse genutzt wird, die nicht mehr wie eine gewohnte Registrierkasse aussieht. Über eine moderne, netzwerkfähige Registrierkasse ist es natürlich auch möglich, die tägliche Bestellung für den Folgetag an den Betrieb zu übermitteln. Ebenso kann mit einer modernen Kasse die Retouren-Auswertung an die Betriebszentrale übertragen werden. Da sowohl die Bestellung als auch die Retourendaten vorab manuell auf entsprechenden Bögen zu erfassen sind, können diese noch zusätzlich als Beleg zum Abgleich und zur Archivierung genutzt werden. Da Belege notwendig sind, kann ein manueller Beleg zur Ergänzung eines technischen Belegs durchaus sinnvoll sein. Es ist durchaus nicht verwunderlich, dass so mancher Bäckereibetrieb nach wie vor die gute alte Registrierkasse nutzt, um seine Umsätze zu erfassen. Dabei ist eine moderne Registrierkasse so viel leistungsfähiger und kann im Kassensystem auch viele betriebliche Arbeitsabläufe unterstützen und damit vereinfachen. Das bedeutet eine Reduzierung der Personalkosten, was wiederum dem Betriebsergebnis zugute kommt.
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