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Eine Registrierkasse organisiert Bäckerei Filiale

Dass eine Registrierkasse eine mehr als wichtige Bedeutung für die Abläufe in einer Bäckerei Filiale haben kann, wird für den Kunden nicht immer sofort ersichtlich. Schließlich möchte er nur sein frisches Brot oder die frischen Brötchen kaufen, eventuell noch ein paar Stücke Kuchen mitnehmen und möglichst schnell bedient werden. Wie das funktioniert, dass in der Regel seine Lieblingskuchen und Brotsorten vorrätig sind, interessiert ihn nur am Rande. Die ist da ein ganz entscheidender Faktor. Alle Verkäufe werden von den Bedienungen in die eingebucht. Möglicherweise hat die Bäckerei Filiale ja mehrere Verkaufsstationen, zum Beispiel Brottheke, Kuchentheke, Wursttheke und noch einen Tschibo Stand. An den verschiedenen Theken steht jeweils eine , die teilweise mit Scanner, teilweise mit Wiegesystem versehen sind. Alle sind im Netzwerk verbunden und tauschen bei jedem Bedienvorgang untereinander die entsprechenden Informationen aus. So kann der Kunde erst Brot an der Brottheke kaufen, sich dann überlegen, noch ein paar Stücke Kuchen auszuwählen an der Kuchentheke. Die Bedienung übergibt den Vorgang von einer zur nächsten, kann dort den Kuchen zubuchen und die komplette Rechnung an einer auswerfen und als Bon ausdrucken lassen. Bei ganz modernen Betrieben besitzt der Kunde vielleicht sogar eine Kundenkarte, auf die dann für den Verkauf Bonuspunkte aufaddiert werden. Vorteil ist, dass jetzt sogar die Kundendaten mit Uhrzeit und gewählten Waren verknüpft werden kann. Der Bäcker weiß, dass Kunde XY meist am Donnerstag kommt und das Bauernbrot, 10 frische Brötchen und Erdbeerschnitten kauft. Die Daten aus der Registrierkasse oder aus dem Netzwerk werden mehrmals täglich vom zentralen PC aus ausgelesen. Diese Daten werden dort in Warenwirtschaftssysteme oder auch Backsoftware übertragen und dazu genutzt, die Backvorgänge zu steuern. Das heißt, die Daten geben Aufschluss darüber, wann welche Backwaren in welcher Filiale am meisten verkauft werden. So werden diese Backwaren speziell für die Zeiten produziert, wenn sie gebraucht werden und beispielsweise zweimal am Tag frisch in die Bäckerei Filialen geliefert. Der Kunde hat den Vorteil, dass er am Abend noch frisches Brot bekommt und das Baguette noch knackig ist. Über das Warenwirtschaftssystem können statistische Auswertungen über Umsatz und Warenbestand erstellt werden, die dabei helfen, zum Beispiel Neubestellungen von Fremdwaren, wie Zucker, Milch, Wurst, etc. zu organisieren über automatisch erstellte Bestellvorschläge. Wichtig ist auch, dass der Personaleinsatz mittels der Umsatzstatistiken besser geplant werden kann. So können Personalkosten eingespart werden. Die Registrierkassen sind ebenfalls in der Lage, Arbeitszeiten zu erfassen und auszuwerten. So können mit Hilfe der alle Anfangs- und Endzeiten für jeden Arbeitnehmer erfasst werden, indem sich jeder mit Hilfe eines bestimmten Codes oder mit Bedienerschlüssel an der an- und abmeldet. So können auch Pausenzeiten oder sonstige Fehlzeiten dokumentiert werden und eine minutengenaue Lohnabrechnung erstellt werden. Nicht zuletzt erhält der Unternehmer einen guten Überblick über die betriebswirtschaftlichen Ergebnisse, welche Filiale wann welche Umsätze erbringt und welchen Gewinn er daraus erzielt hat, nach Abzug der jeweiligen Kosten. Diese ganzen Vorgänge sind allerdings für den Kunden unerheblich. Er wird mit Hilfe der Registrierkassen bestens bedient, seine beliebtesten Brotsorten sind meistens vorrätig und seine Erdbeerschnitten bekommt er auch noch.

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