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Registrierkassen - Dokumentationsprojekte

Beteiligte am Doku-Erstellungsprozess eines Registrierkassen Systems

Die Dokumentation eines Systems erschließt dem Anwender die zunehmend leistungsfähigere Technik. Die Dokumentation der ist der Schlüssel zum Gebrauch, wie zu jeder kundenspezifischen IT-Lösung. Bei der technischen Dokumentation eines Systems unterscheidet man zwischen Kunden- oder Anwenderdokumentation, die sich an Anwender oder Nutzer richtet, und der technischen Dokumentation, die Entwickler und Projektierer zur Herstellung und Wartung ihrer Produkte und Lösungen einsetzen.

Die Anwenderdokumentation eines Registrierkassen Systems muss für den Kunden/Benutzer und somit aus seiner Sicht geschrieben werden. Der Benutzer muss erkennen, wie er ein System effektiv nutzen kann. Ihn interessiert nicht, wie eine Eingabemaske erstellt wurde oder wie die Software im Innersten funktioniert. Die Aufgabe, den Umgang mit einem System verständlich zu machen, erfordert in der Regel andere Qualifikationen, als ein solches System zu kreieren und zu entwickeln: das ist die Aufgabe von Technischen Redakteuren. Diese können ihre Aufgabe aber nur erfüllen, wenn Sie über die Produkte und Lösungen eines Systems erheblich mehr wissen als das, was am Ende den Inhalt der Dokumentation ausmacht. Die Funktion des Technischen Redakteurs ist es, die für den Benutzer des Systems relevanten Teile aus der Entwicklungs-/Projektierungsdokumentation des Systems heraus zu filtern und durch mehr oder minder umfangreiche Recherchen zu ergänzen. Man erwartet heute zu Recht, dass Technische Redakteure in ihrer Rolle als Vertreter des Anwenders auch beim Design der Produkte und Lösungen als kritische Partner mitwirken, um ein entstehendes System leicht bedienbar zu machen. In einer solchen Rolle müssen die Technischen Redakteure eng mit ihren Kollegen von der Entwicklung/Projektierung zusammenarbeiten. Zeitgleich mit dem Einsatz des Systems beim Kunden muss auch die Anwenderdokumentation vorliegen. Das erfordert eine sehr stringente Zeitplanung, bei der die Tätigkeiten in der Redaktion mit dem Prozess der Entwicklung/Projektierung abgestimmt und eng verzahnt sind.

Ein Technischer Redakteur muss auf das Spezialwissen anderer zurückgreifen. In größeren Redaktionen ist man deshalb dazu übergegangen, die Technischen Redakteure durch Spezialistenteams zu unterstützen, die sich um die formale Qualitätssicherung, die Logistik oder um die technische Infrastruktur kümmern. Auch in puncto Sprachanpassung wird der Technische Redakteur im allgemeinen Übersetzungs- oder Sprachendienste einschalten.
Weitere Beteiligte am Doku-Erstellungsprozess einer Registrierkasse:

Didaktisches Lektorat

Vom didaktischen Lektorat wird der Technische Redakteur strukturell und sprachlich unterstützt. Er erhält konkrete Empfehlungen und Richtlinien zur didaktischen Konzeption des Benutzerhandbuches des Systems, sowie zur sprachlichen und grafischen Gestaltung. Dazu zählen beispielsweise Empfehlungen zum Aufbau von Einleitungen und Verzeichnissen oder Regeln zur Abkürzungspraxis, zu Schreibweisen etc.

Grafiker

Komplizierte Visualisierungen sind oft nur mit Hilfe eines Grafikers wirtschaftlich. Er weiß Scanner sowie andere Grafikwerkzeuge zu bedienen. Daneben erstellt und pflegt er eine Clipart- Bibliothek mit standardisierten Grafikelementen.

Sprachanpassung

Die Spezialisten für die Sprachanpassung, in der Regel Native-Speaker in Bezug auf die Zielsprache der Benutzerdokumentation der Registrierkasse, erhalten das Korrekturmanuskript zur Übersetzung und Anpassung an den jeweiligen Sprachraum. Sie achten auf eine einheitliche Terminologie ihres Sprachraums und pflegen die Terminologie-Datenbank.

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